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Feinbewegungen - Dr. Christian Pinter - Fototipps

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Dr. Christian Pinter
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Feinbewegungen fürs Fotostativ


Setzt man Cams samt Teleobjektiven aufs Fotostativ, sind diese gar nicht so leicht auszurichten. Dazu muss man die beiden Klemmungen am Stativ lösen, das Objektiv in die gewünschte Richtung lenken und dann die Schrauben wieder fest zudrehen.

Meist steht das ersehnte Objekt dann irgendwo im Bildfeld, nur nicht in der Mitte. Beim Wiederholen des ganzen Vorgangs wird die Ausrichtung auch nicht unbedingt besser.
Deshalb habe ich vor Jahrzehnten auf einer Fotomesse diesen massiven Adapter erstanden.

Zwischen Stativplatte und Cam bzw. Teleobjektiv geschraubt, erlauben seine beiden Tangentialtriebe nun Feinbewegungen in der Vertikalen und in der Horizontalen.

Die beiden originalen Knöpfe sind mittlerweile zersprungen. Ich habe sie mit etwas größeren ersetzt, wie man sie z.B. auch bei manchen Synthesizern sieht. Beim Knopfdurchmesser ist auf den maximal möglichen Abstand zur Stativplatte zu achten.
Mondfinsternis: Das 500 mm Spiegeltele wäre ohne Feinbewegungen nur mit Mühe einsetzbar
Freilich hat der Adapter auch Nachteile. Er ist nicht nur selbst recht schwer, sondern rückt auch den Schwerpunkt der Kamera-Objektiv-Kombination weg vom Mittelpunkt der Stativsäule. Bei Himmelsobjekten in Horizontnähe ist das ohne großen Belang. Bei Objekten in Zenitnähe wird die Anordnung hingegen wackelig und könnte im Extremfall vielleicht sogar kippen - speziell beim Einsatz schwerer Objektive.

Man sollte das Zusammenspiel rechtzeitig und mit der nötigen Vorsicht prüfen.
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